Datum: 11.05.2012

Datum: 07.05.2012

Datum: 07.05.2012









Datum: 04.05.2012











Datum: 03.05.2012
Es ist eine wahre Freude, den Junghengsten bei Ihrem ersten Gang auf die Koppel zuzusehen. Lange mussten sie auf diesen Moment warten. In wenigen Sekunden lassen sie ihrer ganzen Energie freien Lauf und galoppieren die Koppel mehrmals rauf und runter, spielen miteinander und entdecken dann das frische Gras.




Datum 02.05.2012


Datum 27.04.2012

Der Frühling ist da, kaum zu glauben. Demzufolge kommt Bewegung in die Stutenherde. Es gibt Stutengezicke ohne Ende, Ringo als Chef der Truppe ist schwer im Stress, er wird von allen Seiten angemacht. Zwischendurch ist er schwer genervt, aber er hat durchaus Vorlieben. Die jungen Pferdedamen mühen sich sowieso vergeblich, auch wenn eine Bedeckung in Frage käme, so werden auf dem Gestüt Stuten erst mit vier Jahren gedeckt, da hilft alles Rossen nichts.

Cigna als erfahrene Chefstute hat da bessere Karten, sie weiß sehr genau, dass es ans Decken geht. Mexicano II und sie sind ein Traumpaar, und über die Jahre kennen sie sich auch sehr gut. Wahrscheinlich aufgrund des Alters wird es das letzte Fohlen für Cigna sein, bevor sie hier auf dem Hof in wohlverdiente Rente geht. Sie zeigt aber sehr deutlich an, dass sie im Moment noch nicht an Pension denkt.

26.03.2012




Datum: 15.03.2012




Datum: 01.03.2012




Datum 29.02.2012


Datum: 21.02.2012

Datum 14.02.2012


Datum: 13.02.2012
Wie man sieht, arbeiten Sabine und Centinario erfolgreich an der Piaffe. Weiter so!
Datum: 09.02.2012

(siehe 03.11.2011)
Datum: 06.02.2012




Datum 21.01.2012



Hans tritt den Beweis an, man kann bei jedem Wetter reiten, man braucht nur die passende Kleidung!Datum 16.01.2012

Es ist ein Heulen und Zähneklappern (im übertragenen Sinn), aber es hilft nichts, unsere Fohlen müssen diese schlimme Zeit überstehen. Seit heute sind die Fohlen von den Müttern getrennt, alle fünf … in einer größeren Box zusammen. Sie können nicht nach Belieben zu ihren Müttern- also fühlen sie sich wie im Knast und entsprechend ist die Stimmung. Die Althengste antworten auf das lautstarke Rufen der Kleinen, interessanterweise antworten die Mütter nicht. Miriam stellt die These auf, dass sie eigentlich froh sind. Hauptsache, sie hören, dass ihre Fohlen in der Nähe sind, aber sie schlagen die Fohlen aufgrund ihres Alters sehr häufig ab. Die erste Nacht der Trennung ist immer die schlimmste. Das Euter ist jeweils heiß und gespannt. Bis auf Kühlen und Kampfersalbe, kann man da wenig machen.



11.01.2012

Datum: 21.12.2011



Datum: 02.12.2011




Frau Dolles hat sich für Olorosa entschieden und Olorosa für sie, soweit ich das beurteilen kann. Der Tierarzt gibt grünes Licht bei der Ankaufsuntersuchung. „Ein tolles Pferd!“, er begründet sein Urteil noch wortgewandt im Fachjargon - Hauptsache, es passt alles.
Datum: 08.12.2011

Das Wetter spielt wunderbar mit, der Zaun wird gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten fertig, bevor der Boden endgültig gefroren ist. Sefa wird noch die Drähte ziehen müssen für den Strom, so daß wir im Frühjahr dann die Pferde sofort auf die oberen Koppeln schicken können.Die Kapellenkoppeln sind Trockenhänge, die trotz kleiner Feuchtstellen (Quellen) zeitig abtrocknen.
02.11.2011

Datum: 23.11.2011




Hochzeit auf dem Möningerberg am 17.09.2011. Birgit und Patrick Thoma geben sich das Jawort. Zeuge Faeton VIII.
Datum: 11.11.2011

Datum 03.11.2011




Senior Ringo(33!)
Bayrisches Warmblut, Chef der Truppe, genießt die Sonne.
Datum 19.10.2011


Datum 14.10.2011







Datum 14.10.2011

Datum 21.09.2011

Sara hat Falläpfel körbeweise aufgelesen, die allen Pferden gut schmecken. Es ist ein Schmatzen und Schlürfen aus den Boxen zu hören, das von großem Wohlbehagen zeugt. Seit Monaten gibt’s immer wieder Fallobst, das auch auf den Wegen liegt. Allerdings sind alle Pferde sehr vorsichtig geworden beim Aufnehmen der Früchte mit den Lippen, weil so viele Wespen ihnen die Beute streitig machen. Ebenso bei den Weintrauben im Durchgang, Mirabelle hat den Dreh hervorragend heraus, sich auf dem Nachhauseweg in ihre Box noch ein paar leckere Weinblätter und Trauben zu zupfen, mich wundert, dass überhaupt noch einige für uns überbleiben. Allerdings so süß und lecker, dass jeder staunt, dass bei uns in der Oberpfalz Obst so heranreifen kann. Wie überhaupt dieses Jahr die Bäume sich biegen unter der Last ihrer Früchte: Aprikosen, Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Quitten…. der ausladende Walnussbaum im Hof überschüttet uns derzeit mit kleinen, aber ungemein schmackhaften Nüssen, wir kommen gar nicht nach mit Aufsammeln, dann müssen die auch noch getrocknet werden…. Schmackhaft finden die Nüsse auch noch andere, viele Nüsse sind angeknabbert, Udo hat die wahrscheinlichste Idee, dass es Haselmäuse sind, die von den Katzen angeblich nicht gefangen werden. Er hat auch schon einige gesehen. Allerdings wundert mich dass, denn unsere Katzen fangen eigentlich alles, was sich bewegt , unabhängig davon, ob es sich zum Fressen eignet. Vieles bekomme ich als Gastgeschenk auf die Schwelle der Balkone gelegt, gerne wird auch Beute stolz in die Wohnung getragen und mir präsentiert. Ob Maulwürfe, Eidechsen, Vögel, Frösche, Eichkätzchen, große Heuhüpfer, Frösche, Spitzmäuse, Wühlmäuse, große Käfer……..
Nicht sehr appetitlich das Ganze, hat aber den Vorteil, dass ich etliches Getier noch retten kann, bis auf die schmackhaften Vertreter der Mäusegattung, die werden ordentlich gefressen, die Galle und manchmal andere schauderhaften Überreste bleiben liegen.
Die Katzenmannschaft hier auf dem Hof ist sehr aktiv, bei dem vielen Futter, das naturgemäß auf dem Hof gelagert wird, bin ich sehr froh über ihren unermüdlichen Eifer, mit dem sie die Mäuseschar in Zaum halten. Trotz allem Bemühen, das Pferdefutter in Tonnen zu geben und alles Piccobello zu halten, sind je nach Saison immer wieder Mäuse da In der Futterkammer muss man immer wieder kontrollieren, die Scheune ist 165o gebaut worden, es finden sich immer wieder Ritzen und Verstecke für Nager.
Datum 26.08.2011
Geboren am 24.04.2011 18:00 Uhr
Wie so oft am Sonntag, eine Bilderbuchgeburt. Golondrina stört es nicht, dass wir dabei sind. Sie macht alles alleine ganz wunderbar. Glücklicherweise hat Birgit die Kamera gleich zur Hand.







Datum: 24.08.2011

Und wieder einer dieser aberwitzig heißen Tage, mit 34 oder 35 Grad Celsius, gefühlte vierzig Grad, obwohl es hier oben auf dem Berg immerhin deutlich frischer ist wie unten in Freystadt oder Allersberg .Vielleicht machen das die vielen Bäume aus, der Platz unter dem alten ausladenden Walnußbaum vor dem Haus wird im Moment sehr geschätzt.Der Baum hält die Fliegen ab, und man meint zumindest in der Vorstellung, ab und an eine kleine Brise zu spüren.
Die Pferde sind gestern und heute gerne auf die obere Koppel am Eingang galoppiert, es gibt Bäume, die Schatten spenden und es läuft in ein kleines Becken kontinuierlich kühles Wasser aus unserer Quelle. Sogar die ganz Kleinen, unsere Q`Jahrgang, probiert das ungewohnte Wasser und spielt gerne damit. Der Jahrgang ist mit sechs Fohlen für dieses Jahr komplett, das Fohlen aus der Helena und Desparpacho II kam Sonntag Nacht auf Montag Früh zur Welt. Ein kleiner schwarzer Hengst mit zwei weißen Socken, wo er die wohl her hat? Aus welchem Genpool? Für uns ein ungewohnter Anblick, ein Pferd mit zwei weißen Strümpfen, der richtige Name ist noch nicht da für ihn. Quadir? Qualimar? Querubin? Quendel? Quendolin?....... klingt alles nicht richtig.
Wir werden sehen, er ist sehr groß, sanft, vital, und knochig ohne Ende, wie ein zusammengefaltetes Gestell, das sich erst noch mit Volumen auffüllen muß. Er saust auf dem Platz wie ein kleiner Trabant um das Großgestirn Mutter in konzentrischen Kreisen, es macht Spaß, diesem Neugeborenen zuzuschauen, wie es sich und seinen Körper entdeckt und erkundet, was man alles damit machen kann: mit den Beinen nach hinten ausschlagen, hochspringen, unter der Mutter durchkrabbeln, die Erde anschnüffeln ….Es ist für ihn schwer, die Beine sortiert zu bekommen, er fällt auch mal hin in seinem Eifer, alles möglichst schnell auszuprobieren. Bleibt dann vor lauter Erstaunen erstmal liegen, aber es klappt wunderbar, trotz der langen Beine wieder hochzukommen. Die Technik ist vielleicht noch nicht ganz ausgereift, er arbeitet daran, die vier Beine zu koordinieren. Das ist manchmal nicht ganz einfach und noch eine wacklige Angelegenheit. Es erstaunt mich immer wieder, auch nach so vielen Geburten, wie phantastisch effizient und selbstverständlich eine Geburt vonstatten geht und wie schnell so ein Winzling marschtüchtig ist. Zehn Stunden lang erst auf dieser Welt und welch eine Vitalität und Lebensfreude!
Datum 23.08.2011
Geboren am 07.06.2011 22:00 Uhr




Datum 16.05.2011
Diese
Woche fängt gut an, leider sehr kalt, wobei der Regen gestern gut getan hat.
Die Koppeln brauchen dringend Wasser. Amor hat schon seit Tagen ein gespanntes
Euter und man sieht ihr deutlich an, dass sie ihr Fohlen gerne los werden
wollte. Als erfahrene Stute wartet sie lieber, bis es wärmer ist, was ich gut
verstehen kann. Morgen ist Vollmond, eigentlich bin ich mir ziemlich sicher,
dass das Fohlen spätestens morgen Nacht kommt. Sie ist auch nur noch mit
gemächlichem Schritt auf die Koppeln marschiert, während der Rest der Bande mit
„Juhuu“ den Hang runter galoppiert ist.
Datum 17.05.2011
Heute
hat Bruno Breitschaft zum 1. Mal seit der Winterpause mit Festejado gearbeitet.
Spannend, bei der Arbeit zuzusehen. Denn es war harte Arbeit für beide.
Festejado ist im Umgang so freundlich, dass seine Dominanz zunächst gar nicht
auffällt. Er fand es gar nicht lustig, auf Bruno konzentriert zu bleiben oder
ihm gar beim Rückwärtsrichten zu folgen. Es hatte etwas von einem
slapstickartigen Tanz an sich, was die beiden miteinander veranstalteten. Beide
waren so beharrlich, Gott sei Dank hat Bruno die Erfahrung, mit solch einer
Situation umzugehen. Und auch nicht aufzuhören, solange diese neue Übung nicht
gefestigt war. Alles Verhandeln und Ausweichen half Festejado nicht weiter.
Entsprechend missvergnügt hat er sich gefügt, zum Schluss allerdings einige
Male abgeschnaubt und sich dem neuen Chef untergeordnet.
In seiner
Gruppe ist er auf Grund seiner Größe wenig angefochten. Er ist Nando III kaum
unterlegen, der ja ein Jahr älter ist, und der augenblickliche Boss. Bin
gespannt wie es morgen weiter geht.
Datum 18.05.2011
23:15 Uhr im Kunstatellier Andrea Ledge und Stefan Schilling:ein Anruf von Miriam reisst mich unvermittelt aus der Welt des experimentellen Kurzfilms heraus zurück in das Gestütsleben. Mira steht in der Box von Amor, dass Fohlen liegt im Stroh, Amor frisst seelenruhig ihr wohlverdientes Mash und versucht die Nachwehen hinter sich zu bringen. Mira ist angespannt und besorgt: Amor kümmert sich nicht um das Fohlen! Meine Kurzanalyse: zunächst noch kein Problem, erfahrene Zuchtstuten lassen ihre neugeborenen Fohlen oft eine geraume Zeit "probieren". Es dauert unterschiedlich lange, aber meist mind. eine halbe Stunde, bis das Neugeborene wacklig auf allen vier Beinen steht. Es kann aber auch zwei Stunden dauern - alles schon da gewesen auf dem Gestüt. Stutfohlen sind normalerweise schneller wie Jungs. Boshafterweise könnte man sagen, dass Mädels eben gescheiter sind. In der Realität wird es vermutlich einfach so sein, dass die Hengstfohlen größer bei der Geburt sind und längere Beine haben, die schwerer zu sortieren sind. Noch dazu ist es für ein größeres Fohlen um so schwieriger, unter den Bauch der Mutter zu den Zitzen zu gelangen. Trotzdem brechen Hans und ich sofort auf und sind 30 Minuten später an der Box von Amor.Entwarnung: Die Lage hat sich entspannt, auch Mira!Das Fohlen steth bereits und trinkt, deutlich vernehmbare Schluckgeräusche und die gut sichtbare Schluckbewegung am Hals sind dafür Beweis. Oft machen Fohlen schmatzende Trinkgeräusche, die aber nicht immer Beweis dafür sind, dass das Fohlen wirklich trinkt. Die Zeit unmittelbar nach der Geburt ist von enormer Bedeutung, denn nur etwa in den ersten zwei Stunden nach der Geburt erhält das Fohlen über die erste Muttermilch, auch Biestmilch genannt, einen wertvollen Cocktail von Vitaminen und Vitalstoffen. Dies kann nicht mehr zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, auch wenn das Fohlen später eine größere Menge trinkt. Wir desinfizieren das kleinen Reststück der Nabelschnur an ihrem Bauch und warten ab. Sie presst mit großer Konzentration und Anstrengung große Mengen an dunklem Fohlenpech aus sich heraus. Wir warten noch so lange, bis der letzte Fohlenkot ockerfarbig ist. GESCHAFFT!! Wir müssen keinen Einlauf machen. Die Kleine hat es selber geschafft, die giftigen Kotreste loszuwerden. Die Nachgeburt liegt mit dem Geburtssack im Stroh. Alles so wie es sein soll!
Inzwischen ist es zwei Uhr. Es wird eine kurze Nacht werden, doch wir sind alle zufrieden. Sowohl Mama mit Fohlen, als auch Mira, Hans und ich. Ein passender Name mit Q??? Ein so wunderschönes, braunes Fohlen ohne Abzeichen. Allerdings etwas Ungewöhnliches: auf allen vier Beinen oberhalb des Hufes ein dunkler runder Fleck mit etwa 3 cm Durchmesser. Es sieht an dem hellen Fohlenfell der Beine ulkig aus. Erinnert mich an den dunklen Fleck, der jedem Blütenblatt einer Zistrose zugeordnet ist.Name mit Q? Morgen!